Podo-Taping*

* nach Podo-Taping Concept der Sports-Taping-Academie, Jörg Halfmann

Was ist Podo-Taping?

Beim Podo-Taping werden spezielle, gut verträgliche Baumwoll-Klebebänder auf die Haut geklebt, um Beschwerden am Fuß zu lindern.


Die Besonderheit des Podo-Tapings liegt in der Vermeidung von Druckstellen, die durch zu dicke Tape-Anlagen entstehen sowie in der Verbesserung der Haltbarkeit, trotz der stetigen mechanischen Reibung am Fuß.

Darüber hinaus wurde die Haltbarkeit und der Tragekomfort erheblich verbessert. Dies führt zu einer Optimierung der Tapinganlagen bei allen Arten von Pathologien (Krankheitsbildern) am Fuß:

Wofür ist Podo-Taping geeignet?

- Hallux valgus

- Hallux rigidus

- Spreizfuß, Plattfuß, Senkfuß

- Sichelfuß (bei Kindern)

- Hammerzehen, Krallenzehen

- Clavus (Hühnerauge)

- Schwielen (Druckstellen)

- Entzündungen

- Vorfußschmerzen (Metatarsalgien)

- Mittelfußschmerzen

- Fersensporn oder Fersenschmerz

- Polyneuropathie (Empfindungsstörungen)

- Restless Leg Syndrom

- Arthrose

- Gicht

- u.v.a.

Wie wirkt Podo-Taping?

Das Podo-Taping greift auf fünf Wirkeigenschaften des Tapes zurück:

  1. Schmerzreduzierung
  2. Stützfunktion und Stabilisierung von Gelenken
  3. Korrektur (z.B. Hallux valgus, Hammerzehen, Knickfuß usw.)
  4. Aktivierung der Nerven bei Polyneuropathie
  5. Mikro-Massage der Haut (zur Verbesserung der Durchblutung und des Lymphflusses)


Das Tape-Material:

Das Material ahmt durch seine Eigenschaften die Eigenschaften der menschlichen Haut nach. Alle Bestandteile sind hypoallergen und durch die neuartige Klebebeschichtung können auch Patienten mit Pflasterallergie versorgt werden. Aus diesem Grund kann in vielen Fällen auch die Versorgung von Risikopatienten (Diabetiker, Marcumarpatienten oder langer Kortisioneinnahme) vorgenommen werden.


Dauer der Versorgung:

In der Regel sollte man von 4-12 Wochen ausgehen (je nach Krankheitsbild)


Verweildauer auf der Haut:

Das Tape sollte nach sieben Tagen vom Therapeuten entfernt werden.


Ist Podo-Taping für mich geeignet?

Es ist grundsätzlich risikoarm in der Anwendung. Es gibt aber Ausnahmen wir Schwangerschaft, Wunden, Thrombosen und Osteoporose. Wir beraten Sie gern.